Südstrand auf Borkum: nah dran, schnell im Sand.

Kurz gesagt: Von der Ferienwohnung Lieblingsinsel 4ever sind es rund 260 Meter bis zum Südstrand. Das Südbad bietet saisonal bewachte Badefelder, Strandkörbe, Strandzelte und weitere praktische Einrichtungen. Außerhalb der Saison bleibt viel Platz für Spaziergänge und frische Nordseeluft; bewachte Badefelder und saisonale Angebote sind dann nicht immer verfügbar.

Borkumer Südstrand mit bunten Strandkörben und weitem Sand
Foto: Matthias Süßen

Von der Wohnung fast direkt in den Sand

Die Lieblingsinsel 4ever liegt angenehm nah am Südstrand. Von der Von-Frese-Straße führt der Weg fast geradewegs Richtung Sand, sodass auch eine spontane Runde ans Wasser gut in den Tag passt.

Das Schöne am kurzen Weg: Für eine Runde ans Meer braucht es keinen ganzen Ausflugsplan. Ein Spaziergang vor dem Frühstück, noch einmal mit den Füßen in den Sand nach einem langen Inseltag oder ein kurzer Blick auf das Wetter am Wasser passen auch dann, wenn nur wenig Zeit bleibt.

Und falls Wind oder Wolken schneller aufziehen als gedacht, ist auch der Rückweg überschaubar. Gerade an der Nordsee ist ein kurzer Weg zur Unterkunft oft wertvoller als ein minutiös geplanter Strandtag.

Was Sie am Südstrand erwartet

Der Südstrand wird auf den offiziellen Inselseiten als Südbad bezeichnet. In der Saison finden Sie dort Dinge, die einen längeren Strandtag angenehm machen können: Strandkörbe und Strandzelte, Milchbuden, Toiletten sowie Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Auch ein eigener Hundestrand ist ausgewiesen.

Strandkörbe, Milchbuden und viel Sand

Ein Strandkorb schützt nicht nur vor Wind. Er wird schnell zum kleinen Platz für den Tag – zum Lesen, Schauen, Dösen oder für eine Pause zwischen zwei Wegen am Wasser. Strandkörbe, Strandzelte und gastronomische Angebote werden saisonal betrieben. Öffnung, Vermietung und Verfügbarkeit können vom Reisezeitraum, vom Wetter und vom jeweiligen Anbieter abhängen.

Die Milchbuden gehören zur Borkumer Strandkultur. Heute sind sie saisonale Anlaufstellen für Getränke und verschiedene Speisen direkt am Strand. Wer unabhängig bleiben möchte, nimmt trotzdem etwas Wasser und eine Kleinigkeit für unterwegs mit. So muss der Strandtag keinem festen Plan folgen.

Sicher baden in der Nordsee

Die Nordsee ist kein Schwimmbecken. Strömung, Wind und Wasserstand verändern sich, auch wenn das Meer vom Strand aus ruhig aussieht. Baden Sie deshalb nur in den ausgewiesenen und aktuell bewachten Badefeldern. Die Bewachung ist saisonal; aktuelle Badezeiten und Hinweise finden Sie vor Ort und auf der offiziellen Sicherheitsseite der Insel.

Was die Flaggen bedeuten

  • Rot-gelb: Das Badefeld wird von Rettungsschwimmern bewacht.
  • Gelb: Es besteht eine Gefahrenlage. Fragen Sie die DLRG, bevor Sie ins Wasser gehen.
  • Rot: Baden ist verboten.

Achten Sie zusätzlich auf Pfeif-, Horn- und Handzeichen. Bei Gewitter verlassen Sie das Wasser sofort. Buhnen können durch Algen und Nässe sehr rutschig sein und sind kein Spielplatz. Auch aufblasbare Schwimmtiere und Luftmatratzen können bei Wind schnell abtreiben.

Südstrand mit Kindern

Für Kinder beginnt ein guter Strandtag oft schon mit Eimer, Schaufel und genügend Platz. Am Südstrand gibt es saisonal außerdem einen Strandspielplatz. Borkums Strandanimation bietet in ihrem jeweiligen Saisonzeitraum Programme am Nord- und Südbad an. Zeiten und einzelne Angebote wechseln und sollten im aktuellen Programm geprüft werden.

Auch im bewachten Badefeld bleibt die Aufsicht bei den Eltern oder Begleitpersonen. Die Anwesenheit der DLRG ersetzt diese Aufsicht nicht. Gerade kleinere Kinder sollten am Wasser immer in unmittelbarer Nähe bleiben.

Falls das Wetter nicht mitspielt, liegt mit der Spielinsel eine wetterunabhängige Alternative im Ort. Auch das Nordsee Aquarium und das Gezeitenland eignen sich als mögliche Ziele – jeweils abhängig von den aktuellen Öffnungszeiten.

Vom Südstrand aus weitergehen

Der Südstrand ist nicht nur zum Baden da. An kühleren Tagen zeigt er eine andere, ruhigere Seite: Wasser beobachten, Muscheln suchen, Schiffe in der Ferne entdecken oder einfach so lange gehen, bis der Kopf wieder frei wird.

Die offizielle Erlebnisroute Südstrand verbindet auf ungefähr 9,5 Kilometern das Nordbad, die Promenade, den Südstrand und den Schwarzen Deich. Sie müssen daraus aber keine vollständige Tour machen. Auch ein einzelner Abschnitt kann zu einem schönen Inselweg werden.

Beachten Sie aktuelle Umleitungen und Hinweise. Sandverlagerungen und Naturschutzmaßnahmen können die Wegführung verändern. Einzelne Bereiche dürfen zudem nicht mit dem Fahrrad befahren werden.

Mit Hund an den Südstrand

Am Südbad gibt es einen ausgewiesenen Hundestrand. Außerhalb dieses Bereichs sind Hunde an den regulären Badestränden nicht erlaubt. Auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen, der Promenade sowie Rad- und Wanderwegen gelten Leinenregeln. Während der Brut- und Setzzeit ist besondere Rücksicht erforderlich.

Da sich Regeln und abgegrenzte Bereiche ändern können, lohnt sich vor dem ersten Strandweg ein Blick auf die aktuelle Hundeseite der Insel.

Der Südstrand zu verschiedenen Jahreszeiten

Im Sommer stehen Baden, Strandkorb und lange Tage im Vordergrund. Frühjahr und Herbst bringen oft mehr Wind, wechselndes Licht und viel Raum für Spaziergänge. Im Winter wird der Südstrand stiller, während Brandung und Wetter deutlicher den Ton angeben.

Packen Sie am besten in Schichten: eine windfeste äußere Lage, etwas Wärmendes darunter und Schuhe, die auch mit feuchtem Sand zurechtkommen. Bewachung, Strandkorbvermietung, Gastronomie und Animation sind außerhalb ihrer Saison nicht verlässlich verfügbar.

Offizielle Quellen und aktuelle Hinweise

Aktuelle Hinweise zu Bewachung, Strandangeboten und Saisonzeiten finden Sie direkt bei den folgenden Anbietern.